25.12.2012

"In den Freiraum der Hoffnung gehen"

Die Weihnachtspredigten des Landesbischofs und der Prälaten

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July:

Stuttgart. „Unser Gottesglaube hat ein konkretes Gesicht vor Augen: Jesus Christus, das Kind in der Krippe, den Mann am Kreuz“, erklärte der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, in der Stuttgarter Stiftskirche. Christus sei geboren worden, um für andere zu sterben. Er sei auf die Knie gegangen, damit andere stehen könnten, und er habe sich erbarmt, damit die Menschen Barmherzigkeit erfahren könnten. „Er erlöst, damit wir aus der Nebelkammer ohne Orientierung in den Freiraum der Hoffnung gehen können“, so July.

Prälat Ulrich Mack
Stuttgart. „Wir lassen uns oft blenden von glitzerfassadigen Glücksversprechen und hochglanzpolierten Heilsangeboten“, erklärte Prälat Ulrich Mack an Heiligabend, 24. Dezember, in der Stuttgarter Stiftskirche. Christus sei dagegen in die Tiefen der Welt hineingeboren: „Man musste ihn einpacken, und er machte in die Windeln.“ Gott halte sich nicht vom Dreck und Kot der Erde fern. „So kann er Zerbrochene heilen, Schuldige versöhnen und Traurige trösten“, sagte der Stuttgarter Prälat.

Prälat Dr. Christian Rose
Reutlingen. „Die Engel singen vom Frieden. Viele Menschen vermissen diesen Frieden sehr“, betonte Prälat Dr. Christian Rose an Heiligabend, 24. Dezember,  in der Reutlinger Marienkirche. Rose erinnerte unter anderem an die Opfer des Amoklaufs in der US-Kleinstadt Newtown (Connecticut) und forderte: „Schließt die Waffen weg! Vergrabt sie!“ Wer sich dem Kind in der Krippe anvertraue, werde etwas spüren von dem Frieden, den die Engel besangen, erklärte der Reutlinger Prälat.

Prälat Harald Stumpf
Heilbronn. „Macht’s wie Gott: Werdet Mensch!“, forderte Prälat Harald Stumpf an Heiligabend, 24 Dezember, die Gemeinde in der Heilbronner Kilianskirche auf. Die Geburt Jesu als hilfloses Kind in einem Stall zeige: „Gott macht sich ganz klein.“ Christen sollten demzufolge den Wert und die Würde des Menschen nicht an Erfolg, Einfluss, Schönheit oder Leistungsfähigkeit messen. Vielmehr erhalte der Mensch seine Würde und seinen Wert allein von Gott. Der habe den Menschen erschaffen und wende sich ihm in Christus liebend zu, so der Heilbronner Prälat.

Prälatin Gabriele Wulz
Ulm. „Gott kommt ohne Goldglanz. Er kommt hinein in den Dreck und das Elend der Welt. Er kommt in unseren Alltag. Ganz anders als wir uns das vorstellen“, betonte die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz am Heiligabend, 24. Dezember,  im Ulmer Münster. Jesus sei in die Welt gekommen, um zu sagen: „Nichts, was ist, ist bedeutungslos. Alles ist fähig und geeignet, zum Gleichnis der großen, unbedingten und wunderbaren Liebe Gottes zu werden.“

Oliver Hoesch
Sprecher der Landeskirche 

Gottesdiensttermine des Landesbischofs, der Prälatin und der Prälaten an Weihnachten:

Landesbischof Dr. h. c. July:

25. Dezember, 10.00 Uhr, Stuttgart, Stiftskirche


Prälat Mack, Stuttgart

24. Dezember, 22.00 Uhr, Stuttgart, Stiftskirche

26. Dezember, 10.00 Uhr, Stuttgart, Stiftskirche


Prälat Dr. Rose, Reutlingen

24. Dezember,17.00 Uhr, Reutlingen, Marienkirche


Prälat Stumpf, Heilbronn

24. Dezember, 12.00 Uhr, Heilbronn, Weihnachtsfeier der Wohnungslosenhilfe, Aufbaugilde Heilbronn, Jugend- und Familienzentrum, Olgastr. 45

24. Dezember, 22.00 Uhr, Heilbronn, Kilianskirche


Prälatin Wulz, Ulm

24. Dezember, 17.30 Uhr, Ulm, Münster

26. Dezember, 9.30 Uhr, Ulm, Münster

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