18.07.2012

1.033 Einreichungen für landeskirchlichen Kunstpreis

Kunstbeauftragter Auer: "Die Resonanz ist überwältigend"

Stuttgart. Für den Kunstpreis der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sind 1.033 Einreichungen eingegangen. Unter dem Motto "Bilder? Bilder!" konnten hauptberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler ihre Werke einschicken. In ihnen sollte es insbesondere um das Verhältnis von Kirche und Kunst gehen. Dabei waren jede Äußerungsform der bildenden Kunst und jede Technik möglich: Malerei, Skulptur, Rauminstallation, mediale Arbeiten, Klang und Licht, Raumausstattungen und vieles mehr.

"Die Resonanz ist überwältigend. Mit dieser großen Zahl haben wir nicht gerechnet", sagt Reinhard Lambert Auer, Kunstbeauftragter der Landeskirche. Der große Zuspruch zeige, dass die Künstlerinnen und Künstler das Engagement der Kirche positiv und interessiert aufnehmen, so Auer weiter. Nach einer ersten flüchtigen Durchsicht könne er jetzt schon sagen, dass sich viele Arbeiten mit großer Ernsthaftigkeit mit dem Dialogfeld Kunst – Religion – Kirche auseinandersetzen. Das gelte auch für besondere Raumsituationen, wie sie häufig in Kirchen zu finden sind.

Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 3.000 Euro. Zudem werden 20 Arbeiten besonders hervorgehoben: Sie werden gemeinsam mit den Werken der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert und in einem Katalog dokumentiert.

Zur Jury gehören Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July, die Rektorin der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Petra von Olschowski, die Direktorin des Ulmer Museums, Dr. Gabriele Holthuis, die bildenden Künstler Martina Geist und Nikolaus Koliusis, Prälat i. R. Hans-Dieter Wille, der Landessynodale Werner Stepanek, der Heilbronner Dekan Otto Friedrich, der Kunstbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Reinhard Lambert Auer, und zwei Vertreterinnen und Vertreter der Hauptförderer – das Bankhaus Sal. Oppenheim und die Wüstenrot-Stiftung.

Anlass für die erstmalige Ausschreibung des landeskirchlichen Kunstpreises ist der 475. Jahrestag des so genannten „Uracher Götzentages“. Bei diesem Treffen diskutierten am 10. September 1537 württembergische Reformatoren und Vertreter des württembergischen Herzogs im heutigen Bad Urach darüber, ob Bilder in Kirchen verboten werden sollen. Das Motto des Preises „Bilder? Bilder!“ lehnt sich an die Streitfrage von einst an.

Oliver Hoesch
Sprecher der Landeskirche

Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2012 im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum "Uracher Götzentag" in Bad Urach statt.

Farbschwäche:

Benutzen Sie die Schieberegler oder die Checkboxen um Farbeinstellungen zu regulieren

Einstellungen für Farbschwäche

Schrift:

Hier können die Schriftgröße und der Zeilenabstand eingestellt werden

Einstellungen für Schrift

Schriftgröße
D
1
U

Zeilenabstand
Q
1
W

Tastenkombinationen:

Mit den aufgeführten Tastenkombinationen können Seitenbereiche direkt angesprungen werden. Verwenden Sie auch die Tabulator-Taste oder die Pfeiltasten um in der Seite zu navigieren.

Inhalt Tastenkombinationen

Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Barrierefreiheit: A
Hauptnavigation: M
Toolbar Menü: T
Inhalt: C
Footer: F
Schriftgröße +: U
Schriftgröße -: D
Zeilenabstand +: W
Zeilenabstand -: Q
Nachtmodus : Alt () + J
Ohne Bilder: Alt () + K
Fokus: Alt () + G
Tasten­kombinationen: Alt () + O
Tastensteuerung aktivieren: Alt () + V
Alles zurücksetzen: Alt () + Y