14.06.2016

Diakonie fordert auskömmliches Einkommen für alle

„Woche für das Leben“ bis 19. Juni

„Jeder muss von seiner Arbeit leben und Altersarmut vorbeuten können.“ Das sagte der württembergische Diakoniechef Deter Kaufmann anlässlich der Woche der Diakonie, die landesweit bis 19. Juni 2016 stattfindet. Sie ist eine der größten Spendenaktionen in Baden-Württemberg.

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann ist seit 2009 Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Württemberg.

Der württembergische Diakoniechef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann hat ein auskömmliches Arbeitseinkommen für alle gefordert. Zur "Woche der Diakonie" verwies er in Stuttgart darauf, dass es "nicht nur ein biblisches Gebot" sei, dass "jeder von seiner Arbeit leben und Altersarmut vorbeugen können muss".

Um dieses Ziel zu erreichen müsse in Baden-Württemberg das Landesarbeitsmarktprogramm mit ausreichend Geld ausgestattet werden und es brauche eine Wiederbelebung der öffentlich geförderten Beschäftigung. "Die Finanzierung von Arbeit statt Arbeitslosigkeit bedeutet einen gesellschaftlichen Mehrwert", betonte Kaufmann.

Arbeitslosigkeit mache arm und die betroffenen Menschen könnten sich mit Blick auf die Statistik wenig Hoffnung machen, dass sich ihre Situation ohne Chance auf Arbeit verbessere, sagte Kaufmann. Es gebe aber durchaus Beweise wie etwa das Projekt Beschäftigungsgutscheine von Diakonie und Landeskirche, dass sich Arbeitschancen schaffen lassen.

In diakonischen Beratungsstellen sei Armut häufig ein Thema, sagte Simone Schächterle, Leiterin der Diakonischen Bezirksstelle Ditzingen. In Ditzingen gibt es deshalb unter anderem ein Schulranzen-Projekt für Familien in finanzieller Not. Zu Schuljahresbeginn können sie einen gespendeten Ranzen beantragen. "Die große Nachfrage zeigt, wie vielen Familien das Geld fürs Notwendige fehlt. Und es zeigt, dass die Leistungen für Hartz-IV-Bezieher für notwendige Lernmittel für die Schule nicht ausreichen", sagte Schächterle.

Die Woche der Diakonie findet landesweit bis 19. Juni 2016 unter dem Motto "Kommt gut an" statt. Sie ist nach Angaben des Diakonischen Werks Württemberg eine der größten Spendenaktionen in Baden-Württemberg.

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)

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