Mit einem Ökumenischen Eröffnungsgottesdienst und einem Eröffnungs-Event auf dem Münsterplatz startet am Freitag, 15. Juli, das Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd im Heilig-Kreuz-Münster. Die 28. Festspielsaison steht unter dem Motto „Als Mann und Frau“.
Vom 15. Juli bis 7. August treten in den Kirchen in Schwäbisch Gmünd internationale und regionale Interpreten und Ensembles mit Werken aus den Jahrhunderten vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf. Es sind 44 musikalische Veranstaltungen geplant. Außerdem gibt es Begleitveranstaltungen wie einen Vortrag zur „Schöpfungstheologie als Sakralisierung der Macht“ oder die Kunsthandwerk-Ausstellung „Zwei“.
Am Sonntag, 16. Juli, wird der Dirigent Hans-Christoph Rademann mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik geehrt, teilte das Festivalbüro mit. Rademann werde vor der Preisverleihung die Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungskonzert des Festivals dirigieren.
Als Sonderprojekt wird beim Festival „Zaide. Eine Flucht“ aufgeführt (6. August). Die von der Stuttgarter Sopranistin Cornelia Lanz gegründete Verein „Zuflucht Kultur“ holt dazu geflüchtete Künstler aus Syrien, Nigeria, Afghanistan, Irak und Iran auf die Bühne. Zur Schwäbisch Gmünder Aufführung hat Lanz alle interessierten Sängerinnen und Sänger eingeladen, in einem Extrachor mitzusingen.
Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)