20.09.2019

Ein neuer Hüter des Leuchtfeuers

Männernetzwerk und Kirchentags-Landesausschuss haben neuen Chef

Stuttgart/Nagold. Führungswechsel beim Evangelischen Männernetzwerk und dem Landesausschuss Württemberg für den Deutschen Evangelischen Kirchentag: Der langjährige Geschäftsführer Stephan Burghardt hat sich in den Ruhestand verabschiedet; Prälatin Gabriele Arnold hat seinen Nachfolger Manuel Schittenhelm auf sein Amt verpflichtet.

Aufmerksam lauscht der neue Geschäftsführer Manuel Schittenhelm den Worten von Prälatin Gabriele Arnold.

Wenn ein Prälatin, ein Dekan, eine Schuldekanin und ein Landespfarrer gemeinsam Gottesdienst feiern und mehrfach Textzeilen von Liedermachern wie Ina Deter oder Herbert Grönemeyer zitiert werden: Dann muss es wirklich „ein besonderer Tag“ sein, wie es Landesmännerpfarrer Jürgen Schwarz in seiner Predigt formulierte.

Denn: „Neue Männer braucht das Land“, erinnerte die Stuttgarter Regionalbischöfin Gabriele Arnold. Zwar sprühte sie es am Donnerstagabend nicht an jede Wand, wie es einst Ina Deter musikalisch tat. Dennoch stand der Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche im Stuttgarter Westen im Zeichen des Neuen: „Ich freue mich auf die Impulse einer anderen Generation“, betonte Arnold zur Amtseinführung von Manuel Schittenhelm.

Der 47-Jährige Schwarzwälder löst Diakon Stephan Burghardt als Geschäftsführer des Evangelischen Männernetzwerks sowie des württembergischen Landesausschusses für den Deutschen Evangelischen Kirchentag ab; mehr als 19 Jahre lang hatte der heute 63-Jährige diese beiden Ämter inne. Nun verabschiedet er sich in die Passiv-Phase der Altersteilzeit.

Die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold entpflichtet Stephan Burghardt von seinen Aufgaben als Geschäftsführer des Evangelischen Männernetzwerks sowie des Landesausschusses Württemberg für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.
Ursula Ripp-Hilt, Schuldekanin für Böblingen und Herrenberg sowie Vorsitzende des württembergischen Landesausschusses für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.
Aufmerksam lauscht der neue Geschäftsführer Manuel Schittenhelm den Worten von Prälatin Gabriele Arnold.
Prälatin Gabriele Arnold verpflichtet Manuel Schittenhelm auf seine neuen Ämter: Geschäftsführer des Evangelischen Männernetzwerks sowie des Landesausschusses Württemberg für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.
Die „Hanke Brothers“ begeisterten im Gottesdienst mit ihren in ungewöhnlicher Besetzung vorgetragenen Musikprogramm.
Verwandte, Freunde sowie Vertreter des Männernetzwerks und des Kirchentags-Ausschusses im Gottesdienst zum Amtswechsel von Stephan Burghardt zu Manuel Schittenhelm.
Landesmännerpfarrer Jürgen Schwarz nannte Kirchentage „ein Leuchtfeuer der Kirche“ - für das nun nicht zuletzt Manuel Schittenhelm mitverantwortlich ist.

„Leuchtfeuer im Wind“

Neben den guten Wünschen für seinen Nachfolger war denn auch der Dank für das Wirken des bisherigen Geschäftsführers bestimmend. Beispielsweise habe Burghardt dazu beigetragen, dass Kirchentage zu einem „Leuchtfeuer der Kirche“ werden konnten, würdigte Pfarrer Schwarz - und betonte zugleich, dass „dieses Leuchtfeuer im Wind steht“: Der in der Öffentlichkeit heiß diskutierte Beschluss der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ein Schiff zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer zu finanzieren, gehe auf einen Kirchentagsbeschluss zurück.

Und er stimmte Manuel Schittenhelm auf turbulente Zeiten ein: „Ab jetzt ist jeden Tag Kirchentag.“

„Wir haben die Kirche gerockt“

Doch Zweifel daran, dass der Wind zu stark werden könnte, hat niemand. Weder Schittenhelm selbst, der seine Amtszeit unter das Jungschar-Motto „Mit Jesus Christus mutig voran“ stellen will. Noch seine bisherigen Wegbegleiter wie der Nagolder Dekan Ralf Albrecht: „Wenn ihr wollt, dass neue Wege gegangen werden, dann habt ihr den Richtigen“, wandte er sich in seinen Zeugenworten an die Vertreter des Männernetzwerks und des Kirchentags-Landesausschusses.

Zuletzt Jugendreferent der Bezirksjugend Nagold, habe Schittenhelm dort „jede Menge Leuchtfeuer entfacht“, sagte der Dekan und ergänzte: „Wir haben die Kirche gerockt.“

Unter anderem dafür, hatte Prälatin Arnold zuvor schon Altmeister Grönemeyer zitiert, seien „Männer einfach unersetzlich“.

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