Heilbronn. Die bundesweit zentrale Feier zum Ökumenischen Tag der Schöpfung findet am Freitag, 6. September, in Heilbronn statt. Dabei präsentiert auch die württembergische Landeskirche eines ihrer Projekte.
Unter dem Motto „Salz der Erde“ findet die bundesweit zentrale Feier zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2019 am Freitag, 6. September, in Heilbronn statt. Mit einem Markt der Möglichkeiten, einem Festakt sowie einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) den Tag auf dem Gelände der Bundesgartenschau.
Das Motto soll an die Aufgabe der Christen erinnern, sich als „Salz der Erde“ für die Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung einzusetzen sowie für einen sinnvollen Umgang mit Ressourcen, teilte die ACK mit.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wird am 6. September um 13 Uhr die Veranstaltung offiziell eröffnen; bereits ab dem Vormittag ist der „Markt der Möglichkeiten“ geöffnet. Dazu werden vorbildliche Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit und Kirche in Baden-Württemberg vorgestellt.
Darunter ist das Umweltmanagement in Bildungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Jugendprojekt „WELTfairÄNDERER“ der Erzdiözese Freiburg, das Projekt „Lastenfahrrad“ der Evangelischen Landeskirche Baden und die „Kirche im Biosphärengebiet“ der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Mit dabei ist auch das Projekt „Energie-Träger“ der Evangelisch-methodistischen Kirche und das Projekt der Griechisch-orthodoxen Kirche „Wie der 'Tag der Schöpfung' aus der orthodoxen Spiritualität hervorging“.
Ab 17 Uhr ist ein ökumenischer Festgottesdienst geplant. Zelebriert wird er vom Vorsitzenden der ACK Deutschland, dem griechisch-orthodoxen Erzpriester Radu Constantin Miron (Köln), und Mitgliedern des Vorstandes der ACK Deutschland, Baden-Württemberg und Heilbronn. Die Predigt hält die baptistische Pastorin Andrea Schneider von der Akademie Elstal.
Der Tag der Schöpfung wird bundesweit zwischen dem 1. September und 4. Oktober gefeiert. Am 15. September wird in Ostfildern ein Gottesdienst auf der Landschaftstreppe Scharnhauser Park stattfinden, in Senden/Iller am 27. September ein Gang durch den Auwald und am 29. September ein Aktionstag im Heilkräutergarten der Abtei Marienstatt im Westerwald.
Impulsgeber für den „Tag der Schöpfung“ war die orthodoxe Kirche. 1989 hatte der Ökumenische Patriarch Dimitrios I. die „ganze orthodoxe und christliche Welt“ dazu eingeladen, immer am 1. September für die Schöpfung zu beten. 2010 rief dann die ACK beim 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München den jeweils ersten Freitag im September als Aktionstag für den „Tag der Schöpfung“ aus.
Die Evangelische Kirche in Deutschland veranstaltet ein Nachhaltigkeitsforum am 9. und 10. September in Bad Boll und hat für den 20. September die Aktion „Churches for Future“ ausgerufen. Dann stellen Kirchengemeinden während den Aktionen der Fridays-for-Future-Bewegungen die Uhr des Kirchturms auf "5 vor 12".
Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)