Karlsruhe/Baiersbronn. Die vier Kirchen in Baden-Württemberg bieten mit ihrem Netzwerk „Kirche im Nationalpark“ seit fünf Jahren Naturerlebnisse, Gottesdienste, Lebenshilfe und Seelsorge an. „Im Nationalpark kann man das Geheimnis der Schöpfung sehen und Ehrfurcht davor bekommen“, sagt Achim Brodback, evangelischer Pfarrer in Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach.
Eine positive Bilanz ihres Engagements im Nationalpark Schwarzwald haben die evangelischen und katholischen Kirchen Baden-Württembergs gezogen. Ihr gemeinsames ökumenisches Netzwerk bietet seit fünf Jahren Naturerlebnisse, Gottesdienste, Lebenshilfe und Seelsorge an.
Beliebt seien beispielsweise die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Meditationen. Pilgerwanderungen, Mountainbike- und Pedelec-Pilgertouren seien ebenfalls im Angebot, heißt es in einer Mitteilung.
Und Achim Brodback, evangelischer Pfarrer in Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach, betont: „Im Nationalpark kan man das Geheimnis der Schöpfung sehen und Ehrfurcht davor bekommen.“
Die Kirchen experimentieren dabei mit neuen Formaten. So stünden unter dem Motto „Einfach mal erzählen können?“ Seelsorger an gut besuchten Orten für Passanten zu spontanen Gesprächen bereit. Erstmals in diesem Jahr werden Parkbesucher von einem „Wildniscoach“ mitten in den Wald geführt und versuchen dort, in der Stille der Natur nahe zu kommen.
Beteiligt an der „Kirche im Nationalpark“ sind die Erzdiözese Freiburg, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Evangelische Landeskirche in Baden und die Evangelische Landeskirche in Württemberg.
Mit Material des Evangelischen Pressedienstes (epd)