Mit einer gemeinsamen Resolution gegen Fremdenhass, Rassismus und Hetze haben sich evangelische und katholische Kirche im Landkreis Ludwigsburg an die Öffentlichkeit gewandt. Es sei "unerträglich, wenn bei fremdenfeindlichen Demonstrationen christliche Kreuze mitgeführt oder Menschen mit dem Tod bedroht werden", heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Papier. Christen könnten gar nicht anders, als sich der hilfesuchenden Flüchtlinge anzunehmen.
Die Kirchen im Kreis Ludwigsburg wollen am 8. November in ihren Gottesdiensten für Flüchtlinge, Bedrohte, Verantwortliche und Helfende beten. An die Gemeinden appellieren sie, weiteren Wohnraum für Asylbewerber zu suchen. Unterzeichnet ist das Papier von den evangelischen Dekanen und Bezirkssynodenvorsitzenden aus Ludwigsburg, Besigheim, Ditzingen, Marbach und Vaihingen/Enz. Außerdem haben Vertreter des katholischen Dekanats Ludwigsburg unterschrieben.
Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd)