Vom 7. bis 10. November tagt die 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland in Bremen. Zu den Themen, die dort behandelt werden, zählen der Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Kirche, die Neuwahl des Rates der EKD und der Klimaschutz.
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, wird am 7. November seinen letzten Ratsbericht halten. Er scheidet nach sieben Jahren aus dem Amt. Die Wahl des oder der neuen Ratsvorsitzenden soll am 10. November stattfinden. Die Synodalen wählen zudem am 9. November einen neuen Rat der EKD. 15 Personen gehören dem Gremium an, das eines von drei Leitungsorganen der EKD ist.
Zur Sprache kommt das Thema „Schutz vor sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche in Deutschland“. Der Sprecher des Beauftragtenrats zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, Landesbischof Christoph Meyns, wird einen Bericht des Beauftragenrats vorstellen. Die aktuellen und ehemaligen Mitglieder des Betroffenenrats wurden eingeladen, Stellungnahmen zu dem Bericht abzugeben. Außerdem wird eine Podiumsdiskussion zu den Zusammenhängen von Macht und sexualisierter Gewalt mit externen Expertinnen und Experten, Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertretern sowie Betroffenen veranstaltet. Drei Stunden sind am Montag, 8. November, für die Auseinandersetzung mit dem Thema angedacht.
Nicht zuletzt soll es bei der Tagung um den Klimaschutz gehen.
Neun Frauen und Männer aus der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehören der 13. Synode an: Andrea Bleher, Yasna Crüsemann, Prof. Dr. Johannes Thomas Hörnig, Steffen Kern, Dr. Friedemann Kuttler, David Lehmann, Peter Reif, Annette Sawade und Maik-Andres Schwarz.
Die Tagung findet in Präsenz statt. Interessierte können sie im Livestream verfolgen. Alle Informationen zur EKD-Synode finden Sie auf www.ekd.de/synode.