Die Seelsorger aus Württemberg sind die besten kickenden Pfarrer in Deutschland. Die Mannschafft Württemberg I entschied die achte Auflage der traditionellen deutschen Pfarrer-Fußballmeisterschaften „German Popen Open“ auf dem 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart für sich. Dabei schlugen sie am Samstagnachmittag (6. Juni) im Endspiel die Nationalauswahl aus Ungarn mit 6:2.
Die Elf aus der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) belegte den dritten Platz bei der achten Auflage des Theologen-Turniers nach einem Sieg über Württemberg II mit 2:0 Insgesamt traten in diesem Jahr acht Mannschaften bei den „German Popen Open“ gegeneinander an, darunter „Passtor-Westfalia“, die „Pfälzer Parre“, die „Meisterkicker“ aus Hannover sowie Teams aus den evangelischen Kirchen Hessen-Nassau, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und eine Nationalauswahl aus Ungarn. Die Gastgeber aus Württemberg, die den Pokal vor zwei Jahren beim Kirchentag in Hamburg errungen hatten, traten gleich mit zwei Mannschaften an.
Erstmals ausgetragen wurde das Theologen-Turnier 1987 in Frankfurt am Main. Gespielt wird bei den „German Popen Open“ in der Regel auf Kleinfeldern mit sechs Spielern. Ein Match dauert 15 Minuten. Im Mittelpunkt des Turniers steht neben dem Kampf um den Cup auch jede Menge Spaß am Spiel.
Inzwischen dürfen die Teams auch nach genauen Vorgaben mit Legionären und Gastspielern verstärkt werden. So können beispielsweise katholische Geistliche, Theologiestudierende oder kirchliche Angestellte wie etwa Küster begrenzt in Teams eingesetzt werden. Ohne Einschränkung stehen die Mannschaften indessen für weibliche Mitspielerinnen offen, sofern sie aktive Pfarrerinnen sind.